Datensicherheit bei der KI-gestützten Dokumentation
Sitzungsprotokoll, Datenschutz, Datenlöschung
Dieser Artikel stammt aus unserer bisherigen FAQ. Wir bringen ihn gerade in Aufbau und Stil des neuen Hilfe-Centers.
Dieser Artikel beschreibt, wie die Audioaufnahme einer Sitzung bei der KI-gestützten Dokumentation verschlüsselt, verarbeitet und gelöscht wird.
Auf einen Blick

Verschlüsselung ab Beginn der Aufnahme
Sobald Sie eine Sitzung aufnehmen, wird automatisch ein eigener digitaler Schlüssel erzeugt, der nur für diese eine Aufnahme gilt. Alle Daten werden von Anfang an verschlüsselt gespeichert. Ohne diesen Schlüssel lässt sich die Aufnahme nicht lesen oder rekonstruieren.
Solange die Verarbeitung läuft, liegt dieser Schlüssel bei Ihnen und bei Epikur. Das ist technisch notwendig, damit die Aufnahme verarbeitet werden kann. Nach Abschluss der Verarbeitung löscht Epikur seinen Teil des Schlüssels. Ab diesem Zeitpunkt haben nur Sie Zugriff auf die Aufnahme und die Ergebnisse.
Transkription
Die Aufnahme wird automatisch transkribiert, das Gesprochene also in Text umgewandelt. Dieser Schritt läuft auf Servern in Frankfurt. Nur bei einem Ausfall wird auf einen gleichwertigen Server in Schweden ausgewichen. Beide Standorte liegen in der EU und erfüllen die Anforderungen der DSGVO.
Hinweis: Die Server, die die Transkription durchführen, speichern nichts dauerhaft. Sobald der Text erzeugt ist, liegt dort keine Kopie der Aufnahme mehr.
Zusammenfassung durch die KI
Auf Basis des Transkripts erstellt ein KI-Sprachmodell die Zusammenfassung und das Sitzungsprotokoll. Auch dieser Schritt läuft ausschließlich auf Servern in der EU. Die Ergebnisse werden dauerhaft und verschlüsselt ausschließlich auf Servern in Frankfurt abgelegt.
Löschen beim Abruf des Protokolls
Sobald Sie die fertigen Ergebnisse abrufen und das Sitzungsprotokoll erstellen, werden die Originalaufnahme und alle verschlüsselten Zwischenergebnisse automatisch gelöscht. Im Sitzungsprotokoll bleibt nur der inhaltliche Teil: das Transkript und die erstellte Zusammenfassung.
Löschen des Transkripts nach 30 Tagen
Das vollständige Transkript wird 30 Tage nach seiner Erstellung automatisch aus dem Sitzungsprotokoll gelöscht. Danach bleibt nur gespeichert, was Sie aktiv im Protokoll behalten haben.
Was Epikur ausdrücklich nicht tut
- kein Training mit Ihren Patientendaten durch Epikur oder Dritte,
- keine Speicherung oder Weiterverarbeitung von Daten im Modell,
- keine Patientenidentifikation,
- keine automatisierten Diagnosen, Risikobewertungen oder klinischen Entscheidungshilfen.
Technische Bereitstellung
- Betrieb: Exoscale Frankfurt, Deutschland
- Spracherkennung: Whisper bei Exoscale Frankfurt, Deutschland
- Spracherkennung bei Ausfall: Whisper bei Azure Schweden
- Zusammenfassung: OpenAI GPT-4.1 mini über ein Azure Deployment in Frankfurt, Deutschland
Überblick

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